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Blitz- und Überspannungsschutz

Überspannungen, hervorgerufen durch Blitzeinschlag oder Schaltanlagen, sind nach den Statistiken der Sachversicherer die häufigste Ursache für Schäden und Ausfällen an elektrischen Betriebsmittel.

Überspannungen zerstören in wesentlichem Umfang elektrische und elektronische Geräte und Anlagen. Die Schäden begrenzen sich nicht nur auf industrielle und gewerbliche Anlagen. Auch die Gebäudetechnik, bis hin zu den Geräten des täglichen Gebrauchs, im privaten Haushalt sind betroffen. Sei es ein Computer mit angeschlossenen Peripheriegeräten, Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Telefonanlagen, Fernsehgeräte, Alarmanlagen, Brandmeldesysteme oder Klimaanlagen. Ohne wirkungsvolle Schutzmaßnahmen gegen Überspannungen ist mit hohen Kosten für Reparaturen oder Neuanschaffung der betroffenen Einrichtungen zu rechnen. Unter Berücksichtigung des zu schützenden Gesamtwertes zahlt sich die Installation geeigneter Schutzgeräte bereits aus, wenn die Zerstörung einer elektronischen Anlage oder eines Gerätes nur einmal verhindert wurde. Überspannungsschutzgeräte wirken jedoch viele Male, solange die Leistungsparameter nicht überschritten werden, so dass sich für den Betreiber ein wesentlich höherer Nutzen ergibt.

Blitz- und Überspannungsschutz beim PC

Gerade bei Computern ist es fast schon fahrlässig, keinen Überspannungsschutz vorzusehen. Im Schadensfall kommt zu den Wiederbeschaffungskosten auch noch der Verlust der abgespeicherten Daten. Und das kann durchaus teurer werden, als der Computer selbst. Denken Sie beispielweise an einen Steuerberater oder Kleinunternehmen. Datensicherung wird hier häufig nicht so konsequent betrieben, wie es in großen Unternehmen der Fall ist. Da kann es leicht passieren, dass die Arbeit und die Kundendaten einer ganzen Woche verloren gehen. Auch im privaten Bereich ist es nicht gerade erfreulich, wenn zum Beispiel die wichtige Korrespondenz mit Behörden oder Verwaltungen oder auch Mietabrechnungen und Hausverwaltungen, die mit Hilfe des Computers erstellt und abgerechnet werden, verloren gehen. Der Internetanschluss bedeutet eine weitere Gefahrenquelle für den Computer. Durch diesen Anschluss ist er mit dem Telefonnetz verbunden, das wie bereits erwähnt, auch durch Überspannung belastet ist.

Blitz- und Überspannungsschutz bei Photovoltaik

Immer mehr Hausbesitzer und Betreibergesellschaften nutzen die staatlichen Förderungen und investieren in Photovoltaik-Anlagen. Aufgrund des großen Flächenbedarfs des PV-Generators sind PV-Anlagen bei Gewitter stark durch die Wirkung von Blitzentladungen gefährdet. Blitzbedingte Überspannungen in der Anlage können zu Schäden an Modulen und Wechselrichtern führen. Daraus resultierende Anlagenausfälle oder Instandsetzungskosten mindern die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen. Auch die Investitionskosten von Photovoltaik-Anlagen müssen sich durch die Einspeisevergütung in möglichst kurzer Zeit amortisieren. Eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit aller Systemkomponenten ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Hohe Reparaturkosten oder sogar längere Stillstandzeiten durch Blitz- und Überspannungsschäden sind deshalb für keinen Anlagenbetreiber akzeptabel.

Sensible Geräte und Überspannungen

Die moderne Gebäudetechnik ist voll mit komfortablen Geräten, die uns das Leben deutlich erleichtern. In Betrieben und nahezu jedem Haushalt findet man hochwertige Technik wie Computernetzwerke, High-End Unterhaltungselektronik, Gebäudesteuerungen (Heizung, Lüftung, Sicherheit), elektronische Waschmaschinen im privatem Haushalt, u.v.m.

Der Preis der Geräte ist zum Teil in der Anschaffung sehr hoch. Doch deutlich ist der Trend zu spüren, dass die Preise innerhalb weniger Monate sich stark reduzieren.
Egal ob kostenintensive oder günstige Anschaffungen, die Geräte sollen dem Nutzer lange Freude bereiten und ihren Dienst leisten. Erst der Defekt der Geräte macht den glücklichen Nutzer komfortabler Techniken zu einem unzufriedenen Kunden.

Wenn der Schaden auf einen Versicherungsfall zurückzuführen ist, wird dem Kunden meist nur der Zeitwert für das zerstörte Geräte erstattet. Die Ausfallzeit, die durch beispielsweise einer defekten Telefonanlage entsteht, wird von einer Versicherung nicht übernommen. Das kann für Kunden aber bedeuten, dass er über Tage hinweg nicht un das Internet kommt und keine Rechnungsvorgänge bearbeiten kann oder in einem Betrieb keine Kunden-/Bürokommunikation stattfinden kann.

Wodurch werden Geräte zerstört und wie können sie geschützt werden?
Die sensible Elektronik ist das Herzstück eines Gerätes. Somit droht der Infarkt an dieser Stell bei einer Überlastung. Überlastungen können durch fehlerhafte Bedienung, Kurzschlüsse und Überspannungen entstehen. Alle Fehlerquellen können aber meist schon durch einfache Maßnahmen abgewehrt werden. Die Fehlerhafte Bedienung sollte schon bei der Auswahl der Geräte für den passenden Einsatzbereich von dem Anwender selbst vermieden werden. Der Kurzschluss in der Anlage entsteht meist wenn das Gerät ohnehin schon defekt ist (z.B. zerstört durch eine Überspannung) und selbst den Kurzschluss verursacht. Überspannungsschutzeinrichtungen, Leitungsschutzschalter und Gerätesicherungen sollten diesen Fehler rechtzeitig erkennen und abschalten.


Quelle: www.voltimum.de


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