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Ist das Wasser in Ihrem Gebiet zu hart, kann das nicht nur auf Dauer die Maschine verkalken, auch das Waschpulver kann nicht richtig wirken, die Wäsche also nicht richtig sauber werden. Was hier helfen kann, ist ein Wasserenthärter. Diese Wasserenthärter kann man ganz einfach bei jedem Waschgang zum Pulver mit dazugeben. Der Vorteil: Die Waschmaschine verkalkt nicht und es ist auch nicht mehr Waschpulver nötig, um die Schmutzwäsche wieder sauber zu bekommen.

Einen Wasserenthärter benötigen Sie allerdings erst ab einem mittleren Härtegrad. Auskunft über den Härtegrad erhalten Sie z. B. bei den Wasserwerken, oder Sie prüfen selbst zum Beispiel mit einem speziellen Stäbchen aus der Apotheke oder einem einfachen Baumwollfaden. Dazu einfach eine Schüssel mit Wasser füllen und einen reinen Baumwollfaden hineingeben. Geht der Wollfaden unter, so ist die Oberflächenspannkraft des Wassers gering - es kommt weiches Wasser aus Ihrer Leitung, was für die Maschine prima ist. Dann benötigen Sie nur ganz wenig Waschpulver. Schwimmt der Faden dagegen, so ist das Wasser hart. Sie müssen entsprechend mehr Waschpulver nehmen, um das Wasser weicher zu machen, oder Sie benutzen einen Wasserenthärter.

Quelle: www.hr-online.de

Kalk beeinträchtigt nicht nur die Reinigungsleistung, sondern kann auch Geschirrspüler und Waschmaschine schaden. Deshalb ist es wichtig, die Wasserhärte entsprechend zu regulieren. Auskunft über die Wasserqualität geben Wasserwerk, Gemeinde oder Kundendienst.

Beim Geschirrspüler wird das Wasser mit Spezialsalz in der integrierten Enthärtungsanlage „entkalkt“ und „weich“ gemacht. Besonders komfortabel sind Systeme, die den Härtegrad automatisch erkennen und Salz- und Wasserverbrauch entsprechend regulieren. Das heißt, die Anwender müssen den Härtergrad nicht selbst einstellen. Die Elektronik misst bei jedem Spülvorgang, wie viele Kalkpartikel sich im Wasser befinden und stellt die erforderliche Spülwasserhärte passend ein. Praktisch sind auch 3-in-1-Tabs, die neben Reiniger bereits Salz und Klarspüler enthalten.

Bei Waschmaschinen hilft in der Regel das Waschmittel selbst, den Kalk im Wasser zu binden. Schließlich enthalten die meisten modernen Waschmittel bereits Wasserenthärter. Einige Waschmittel sind heute für alle Härtebereiche geeignet und werden ausschließlich nach dem Verschmutzungsgrad der Wäsche dosiert. Hilfe beim Dosieren bieten die Herstellerangaben auf den Waschmittelpackungen. Diese geben die optimale Waschmittelmenge für jeden Verschmutzungsgrad und jede Wasserhärte an. Bei hoher Wasserhärte empfiehlt es sich, einen zusätzlichen Wasserenthärter zu verwenden.

Quelle: www.feel-well.at


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©2006-2010 Thomas Josten