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In der Küche eiskalt sparen

Energie-Effizienzrechner von der Deutschen Energie-Agentur. Klicken Sie dazu einfach auf das obere Logo!

Auf die richtige Temperatur kommt es an
Für Kühlschränke sind 7 Grad Celsius optimal. Bei Gefriergeräten -18 Grad Celsius. Bedenken Sie: Jedes Grad weniger verbraucht mehr Energie.

Regelmäßig abtauen
Schon ab einer einen Zentimeter dicken Eisschicht steigen die Energiekosten unnötig.

Ein Gefriergerät reicht
Sie haben bereits ein Gefriergerät? Kaufen Sie ruhig einen Kühlschrank ohne Gefrierfach. Sie sparen so bis zu 20 Prozent Strom.

Cool ins Kühle
Stellen Sie nur abgekühlte Speisen in den Gefrier- bzw. Kühlschrank. Die Geräte verbrauchen sonst unnötig Energie.

Alte Geräte sind Energiefresser
Sie sparen bis zu 45 Prozent der Energiekosten, wenn Sie Geräte austauschen, die zehn Jahre und älter sind. Das gilt auch für den alten Kühlschrank im Keller, der Sie im Sommer mit kalten Getränken versorgt.

Energie-Effizienz-Klassen
Achten Sie beim Neukauf auf die Energie-Effizienz-Klassen: A+ oder A++ sollte es schon sein. Die Kategorien A und B sind bei Kühl- und Gefriergeräten nicht mehr aktuell: Ein heutiges A-Modell verbraucht etwa 25 Prozent mehr Strom als ein A+-Gerät – und sogar 45 Prozent mehr als ein A++-Gerät.

Neukauf: Nicht zu groß, nicht zu klein
Zu große Geräte verbrauchen unnötig Strom. Kaufen Sie ein Kühl- oder Gefriergerät, das der Größe Ihres Haushalts angemessen ist. Sie essen nur selten zu Hause? Dann überlegen Sie, ob Sie auf jeden Fall einen großen Kühlschrank benötigen.

Richtwert für Kühlgeräte
120 Liter Nutzinhalt reichen für Singles. Für jeden weiteren Nutzer rechnen Sie 60 Liter hinzu. Richtwert für Gefriergeräte: 50 bis 80 Liter pro Person, wenn nur kleine Vorräte eingefroren werden. Bei umfangreicher Vorratshaltung sind 100 bis 130 Liter pro Person angebracht.

Sauber machen zahlt sich aus
Reinigen Sie ab und zu die Lüftungsschlitze der Frontblende. Und die Lamellen auf der Rückseite. So wird die Abwärme immer gut abgeführt.

Wenn’s dicht ist, bleibt die Kühle drinnen
Damit die Tür optimal schließt, sollten Sie die Türdichtungen ab und zu reinigen und zerrissene Dichtungen ersetzen.

So prüfen Sie, ob die Kühlschrank-Tür dicht ist
Schalten Sie das Licht im Raum aus und legen Sie eine angeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank. Dringt kein Licht nach außen, ist alles in Ordnung.

Der beste Stellplatz
Je kühler die Umgebung, desto niedriger der Energieverbrauch: Stellen Sie Kühlgeräte nicht neben Backofen oder Heizung. Auch nicht in die pralle Sonne.

Gucken kostet
Bei jedem Öffnen der Kühlschranktür entweicht gekühlte Luft. Die Folge: Das Gerät braucht Energie, um die eingestellte Temperatur wieder zu erreichen. Deshalb: Öffnen Sie Ihr Kühlgerät so kurz und selten wie möglich.

Gefriertruhen machen es günstiger
Bessere Dämmung, günstigere Bauform: Gefriertruhen verbrauchen etwa 20 Prozent weniger Strom als Gefrierschränke. Achten Sie darauf, dass Ihre Truhe mindestens zu zwei Dritteln gefüllt ist. Damit es sich lohnt, dass sie ganzjährig an der Steckdose hängt.

Wenn Sie Urlaub machen
Verbrauchen Sie Ihre gekühlten Lebensmittelvorräte. Schalten Sie das Gerät ab. Und lassen Sie die Gerätetür offen.

Optimaler Luftaustausch
Für jedes Kühlgerät gibt es einen vorgeschriebenen Mindestabstand zur Wand. Diesen Abstand sollten Sie unbedingt beachten, damit das Lüftungsgitter frei bleibt. Denn: Sie sparen 70 kWh pro Jahr, wenn die Luft am Wärmeaustauscher Ihres Geräts gut zirkuliert.


Quelle: » www.rwe.de

Richtig kühl lagern
Lebensmittel sollten auch im Kühlschrank mit System gelagert werden - auch bei neueren Modellen mit Umluftkühlung und gleichmäßigen Innentemperaturen macht sich das bezahlt.
-Käse, zubereitete Speisen und geräucherte Fleischwaren sollten oben abgestellt werden.
-Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte werden üblicherweise eine Etage darunter einsortiert.
-Leicht verderbliches wie Fisch, Fleisch und Wurst gehören nach unten auf die Glasplatte, wo es am kältesten ist.
-Butter oder nur leicht gekühlte Getränke lagern am besten in den Türfächern, da hier die Temperatur höher ist.
-Nicht besonders kälteempfindliches Obst und Gemüse hat in den Kunststoffschalen unterhalb der Glasplatte seinen Platz.

Richtig gefrieren
Der beste Platz für ein Gefriergerät ist ein unbeheizter, gut belüfteter Raum - etwa im Keller.
Beschriftet und übersichtlich sortiert werden die eingefrorenen Lebensmittel ohne langes Suchen bei geöffneter Gerätetur gefunden.
Die Tür des Gerätes sollte nicht häufiger geöffnet werden als unbedingt nötig. Mit jeder Öffnung steigt der Energieverbrauch.

Superschaltung sparsam nutzen
Die Superschaltung des Gerätes sollte nur vor dem Einfrieren größerer Mengen oder vor dem Abtauen betätigt werden, um in den bereits eingelagerten Lebensmitteln eine Kältereserve zu schaffen.
Regelmäßiges Abtauen spart Strom, da der Energieverbrauch mit jedem Millimeter Reifschicht um sechs Prozent steigt.


Quelle: www.rhein-main.net


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©2006-2010 Thomas Josten