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Das Potenzial von Akkus in Handys und schnurlosen Telefonen bleibt häufig ungenutzt. Sie werden zu früh aufgeladen, verlieren dadurch rasch ihre eigentliche Ladekapazität und landen vorzeitig im Müll. Neue Modelle können jedoch bis zu zwei Wochen ohne Netzstrom auskommen. Wer Akkus hin und wieder vollständig entlädt, kann länger mobil telefonieren und hilft, giftigen Elektroschrott zu vermeiden, so der BUND.

Handy-Akkus halten auch länger, wenn überflüssige Funktionen wie zum Beispiel die Rufnummernanzeige des Ortsnetzes oder mitlaufende Countdowns abgeschaltet werden. Schnurlose Telefone sollten nicht ständig in der Ladestation aufbewahrt werden. Bis zu drei Tage können sie woanders lagern. Am schonendsten ist es, die Akkus vollständig zu entladen und dann mit einem zweiten Akkusatz auszutauschen. Zum Aufbewahren der Ersatzakkus ist in den meisten Basisstationen ein Fach eingerichtet.

Kaputte Handys und Akkus sind laut BUND Sondermüll und gehören nicht in den Hausmüll. Sie bestehen aus Schwermetallen und Chemikalien, die beim Verbrennen und Lagern die Umwelt vergiften können. Informationen zur fachgerechten Entsorgung geben die Gemeinden. Im Idealfall werden die alten Geräte auch vom Fachhändler zurückgenommen.

Quelle: » www.bund.de


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©2006-2010 Thomas Josten